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Reiseinformationen Französisch Polynesien
Geographie:
Französisch Polynesien besteht aus insgesamt 118 Inseln, die sich in fünf unterschiedliche Archipele aufgliedern.Die Gesellschaftsinseln bilden den Hauptarchipel. Er umfasst gebirgige, üppig bewachsene Vulkaninseln, die im Schutz vorgelagerter Korallenriffe liegen. Die meistbesuchten Inseln sind Tahiti, Moorea, Bora Bora, Raiatea, Tahaa, Huahine und Maupiti. Die Haupstadt Papeete auf der Insel Tahiti ist politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes.
Der Tuamotu-Archipel ist das größte der polynesischen Archipele. Es liegt nordöstlich von Tahiti und erstreckt sich über ein Meeresgebiet von mehr als 20.000 Quadratkilometern. Zu den wichtigsten Atollen zählen Rangiroa, Manihi, Tikehau und Fakarava. Der Archipel ist bekannt für seine phantastischen Tauchgründe und die Zucht der schwarzen Tahiti-Perle.
Der Archipel der Marquesas-Inseln liegt in Äquatornähe. Die Natur der 12 Marquesas-Inseln ist geprägt von steil aufragenden Vulkanbergen, tiefen Schluchten und von schroffen Felswänden. Die wilde Landschaft dieser Inseln, auf denen Pferde und Ziegen frei leben, gehört zu den unvergleichlichen Schätzen Polynesiens. Auch der Maler Paul Gauguin und der Chansonier Jacques Brel haben sich in die Inseln verliebt. Zu den wichtigsten Inseln zählen Nuku Hiva, Ua Pou, Ua Huka und Hiva Oa.
Der Archipel der Gambier-Inseln liegt unmittelbar nördlich vom Wendekreis des Steinbocks. Er besteht aus 14 kleinen, gebirgigen Inseln. Die Landschaft ist geprägt von ausgewaschenen Bergflanken und weitgeschwungenen Buchten. Die Lagunengewässer der Gambier-Inseln stehen im Ruf, die hochwertigsten schwarzen Perlen hervorzubringen.
Zur Inselgruppe der Austral-Inseln gehören fünf gebirgige Vulkaninseln: Rurutu, Tubuai, Rimatara, Raivavae und Rapa. Die Insellandschaft ist geprägt von sanften Bergformen, die im Durchschnitt kaum höher sind als 300 m. Am Wendekreis des Steinbocks gelegen bilden sie den südlichsten Teil von Französisch Polynesien. Das Klima ist kühler und trockener als auf Tahiti.
Einreise/Visum:
Deutsche, Schweizer und österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Französisch Polynesien bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum. Der Reisepass muss ab dem Einreisedatum noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben. Bitte informieren Sie sich vor der Einreise rechtzeitig über die Pass-, Visa- und Zollbestimmungen.Bitte beachten Sie, dass Sie bei Einreise über die USA, auch bei Transit, eine ESTA-Genehmigung benötigen.
Klima:
Auf den Inseln und Atollen Französisch Polynesiens herrscht tropisches Klima mit maximaler Sonneneinstrahlung vor. Auf dem Tuamotu-Archipel gibt es fast 3.000 Sonnenstunden pro Jahr. Die das ganze Jahr über angenehmen Temperaturen entstehen durch die Südostströmung der Passatwinde. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei ca. 27°C, die Wassertemperatur der Lagunen bei etwa 26°C.Es gibt keine großen Unterschiede das ganze Jahr über. Dennoch unterscheidet man zwei Jahreszeiten: ein heiße, feuchtere, welche von November bis März andauert, und eine angenehm warme, trockenere von April bis Oktober.
Impfungen/Gesundheit:
Bei der Einreise direkt aus Europa besteht kein Impfzwang. Grundsätzlich empfohlen ist der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung. Ausnahme: Eine Gelbfieberimpfung ist zwingend für Reisende vorgeschrieben, die sich innerhalb der letzten sechs Tage vor ihrem Aufenthalt in Französisch Polynesien in Infektionsgebieten aufgehalten oder sie als Transitreisende durchquert haben.Es bietet sich an, ein Reisekomplettschutzpaket abzuschließen, welches auch einen möglichen Reiseabbruch berücksichtigt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie gerne von uns!
Währung/Devisen:
Die Landeswährung ist der Zentrale Pazifische Franc (CFP oder XPF). Es besteht ein fester Wechselkurs zwischen dem CFP und dem Euro. 1 Euro = 119,33 CFP. Demnach entsprechen z.B. 100 CFP ca. 0,84 Euro. Akzeptiert werden alle Devisen mit legalen Wechselkursen, internationale Kreditkarten und Travelers Cheques. Beim Eintauschen von Travelers Cheques fällt eine Gebühr an. Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben und internationalen Hotels möglich. Auf manchen Atollen und Inseln der Austral- und Gambier-Inseln gibt es keine Wechselstuben.Sprache:
Die offiziellen Sprachen sind Tahitianisch und Französisch. Außerdem wird Englisch in den meisten touristischen Zentren, größeren Hotels und Restaurants gesprochen.Religion:
Der Besuch eines Gottesdienstes gehört sonntags für die Einheimischen zum Pflichtprogramm. 55% der Tahitianer sind Protestanten, 30% Katholiken und 6% Mormonen. Der Rest gehört anderen Glaubensgemeinschaften an.










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