WIRODIVE Tauchreisen und Tauchsafaris

Tauchreisen auf die Philippinen

300 Jahre spanische Kolonialherrschaft und amerikanische Einflüsse haben diesen vielfältigen Inselstaat nachhaltig geprägt. Die Philippinen sind ein junges, selbstbewusstes und hoffnungsvolles Land im Aufbruch.

Die Inselwelt präsentiert sich gerne als "Land, in dem Asien ein Lächeln auf den Lippen trägt", und die Einheimischen sind überwiegend außergewöhnlich freundlich und hilfsbereit. Flächenmäßig kleiner als Deutschland, erstrecken sich die Philippinen über eine Distanz von über 2000 Kilometern in Nord-Süd-Richtung. Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon, die Visayas, unter anderem mit den Inseln Palawan, Negros und Cebu, und als dritte Gruppe Mindanao. Der Archipel ist Teil des Pazifischen Feuerrings mit Erdbeben und Vulkanismus als häufigen Begleiterscheinungen. 20 der Vulkane sind auch heute noch aktiv.

Die Philippinen bieten eine einzigartige Vielfalt exotischer Landschaften, von unzugänglichen Bergregionen über tropische Wälder bis hin zu unzähligen Seen und Flüssen. Als Inselstaat können die Philippinen natürlich auch zahlreiche Traumstrände vorweisen. Unter Wasser setzt sich diese Vielfalt fort und bietet ein faszinierendes Tauchparadies. Im Landesinneren finden Sie, im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Südostasiens, keine prächtigen Bauten aus der Hoch-Zeit des Buddhismus und Hinduismus, dafür aber alte spanische Kirchen und noch viel ältere Reisterrassen.

Tauchresorts

Inselhüpfen

Tauchsafaris

Weltkultur- und Weltnaturerben der Philippinen

Die Reisterrassen von Banaue

Die Reisterrassen um Banaue gehören zur Bergprovinz Ifugao und sind ein Teil der Zentral-Kordilleren, circa 300 Kilometer nördlich von Manila. Sie bedecken ein Gebiet von sage und schreibe 250 Quadratkilometern. Würde man die Terrassen aneinander reihen, hätten sie eine Länge von mehr als 20.000 Kilometern - sie könnten die halbe Erdkugel umspannen!

Die ältesten Reisterrassen in Nord-Luzon werden auf ein Alter von 3.000 Jahre geschätzt. Bergbauern vom Stamm der Ifugao, den "Menschen der Himmelswelt", begannen zu dieser Zeit mit einfachsten Werkzeugen Terrassen in die zum Teil sehr steilen Berghänge zu bauen und diese später mit Stützmauern und Dämmen zu stabilisieren. über die folgenden Jahrhunderte wurden so ganze Gebirgsstöcke in Reisterrassen verwandelt, die die kühnen Ifugao stolz "Stufen zum Himmel" nennen.

Barockkirchen - San Agustin Church in Manila

San Agustin ist die älteste steinerne Kirche der Philippinen. Sie befindet sich in Intramaurus, einer im Jahr 1571 erbauten Festungsstadt in Manila. Der Bau von San Agustin begann 1586 und wurde 1606 fertig gestellt. San Augustin scheint unter einem besonders guten Stern zu stehen, denn während die meisten Gebäude von Intramaurus Erdbeben, Taifunen, Angriffen und zuletzt den Bomben des zweiten Weltkrieges zum Opfer vielen, hat sie alle Bedrohungen fast unbeschadet überstanden. Die Kirche besitzt kunstvolle mexikanische Wandmalereien, Chorstühle, die von Augustinermönchen meisterlich geschnitzt wurden und viele weitere sehr beeindruckende künstlerische und architektonische Besonderheiten.

Das Tubbataha Reef

Der Tubbataha Reef Marine Park hat eine Größe von 33.200 Hektar und schützt seit 1988 neben zwei kleinen Koralleninseln, zwei sagenhafte Atolle mit großflächigen Innenlagunen, die von einem acht Kilometer langen Kanal getrennt werden. Wegen seiner außerordentlichen Artendichte und seiner großen Bedeutung für Seevögel und Meeresschildkröten, erklärte die UNESCO den Nationalpark 1993 zum Weltnaturerbe. Der Name "Tubbataha" leitet sich von zwei Samal Wörtern ab, die soviel bedeuten wie "ein langes Riff, das bei Ebbe hervortritt". Und tatsächlich: Bei Ebbe werden zahlreiche Sandbänke und Riffketten an der Wasseroberfläche sichtbar.

Der Park liegt in der Mitte der Sulusee, etwa zweihundert Kilometer oder 95 Seemeilen südöstlich von Palawans Inselhauptstadt Puerto Princesa. Wer das Privileg hatte, einmal dort abtauchen zu können, der ist der Meinung, es ist das schönste und spektakulärste Tauchgebiet der Welt!
In den Steilwänden befinden sich Grotten und Höhlen, in denen sich Ammenhaie und die entfernt an Haie erinnernden Geigenrochen aufhalten. Verschiedene Gogonienarten, Weichkorallen, die seltenen Schwarzkorallen, riesige Tonnenschwämme und viele weitere Korallen- und Schwammarten sind Teil dieser atemberaubenden Riffe. An die 396 Korallenarten wurden bisher gezählt.

Die Vielfalt an marinem Leben, so schätzen Meeresbiologen, übertrifft alle anderen Riffe der Weltmeere, mit einer ähnlichen Größe. Pottwale, Mantas, Stachelrochen, Delphine, Weißspitzen-, Hammer-, Riff- Leoparden- und Fuchshaie, Schwärme von Barrakudas, Makrelen und großen Thunfischen, Lippfische, Muränen, Doktorfische, Drückerfische, Papageienfische, Falterfische, Riffbarsche, Langusten - die Aufzählung der Riffbewohner und Besucher könnte man beliebig fortsetzen. Selbst die Wahrscheinlichkeit einem Walhai zu begegnen ist hoch. Die Eindrücke unter Wasser sind phänomenal und kaum zu beschreiben. Ein brodelndes Meer an Farben und Formen.

Der Tubbataha Reef Marine Park von März bis Juni für Tauchboote zugänglich. In dieser Zeit ist die See ruhig. Eine rechtzeitige Reservierung der Fahrt, mindestens 6 Wochen zuvor, ist unbedingt erforderlich.