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Reiseinformationen für Mozambique (Mosambik)
Geographie:
Mozambique liegt am Indischen Ozean in Südostafrika zwischen dem 10. und dem 27. Breitengrad Süd. Das Land grenzt im Norden an Tansania, im Nordwesten an Sambia und Malawi, im Westen an Simbabwe sowie im Süden an Südafrika und Swasiland. Die Straße von Mozambique trennt den Inselstaat Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die Küste ist annähernd 2700 km lang mit Stränden, Lagunen, Korallenriffen und Inselketten. Nach Westen und Norden verläuft ein großes Plateau, das zu den Bergen hin ansteigt und etwa 50% der Landesfläche einnimmt. Das Plateau besteht aus trockener Savanne mit einigen Wäldern und Steppenregionen. Der Sambesi ist der größte und wichtigste der 25 Flüsse und fließt durch Mosambik in den Indischen Ozean. Die Mehrheit der Bevölkerung (98% sind Bantus) lebt an der Küste oder in den fruchtbaren Tälern, besonders in den Provinzen Sambesi und Gaza.Einreise/Visum:
Für die Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizerische Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein muss. Kinderpässe werden mit Lichtbild bis zum 12. Lebensjahr akzeptiert, dennoch empfehlen wir die Ausstellung eines Reisepasses für Kinder ab 6 Jahren.Für die Einreise nach Mozambique ist ein Visum erforderlich. Dieses kann vor Reiseantritt bei einer Auslandsvertretung Mozambiques beantragt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 3 Werktage, es werden 2 freie Seiten im Pass benötigt! Die Kosten liegen bei ca. 30 EUR.
Zur einmaligen Einreise kann das Visum auch bei Ankunft an den Flughäfen Inhambane und Maputo beantragt werden. Es wird ein 30 Tage gültiges Touristenvisum ausgestellt, die Kosten dafür liegen bei 80 USD. Dieser Betrag ist in Euro, USD und Rand zahlbar.
Klima:
Sehr heißes, in Küstenregionen tropisch-feuchtes Klima. Im Landesinneren ist es kühler. Der meiste Regen fällt zwischen Januar und März, die Niederschlagsmenge variiert je nach Höhenlage. Die Wassertemperatur bewegt sich in den Wintermonaten zwischen 22 und 24°C. Im Sommer wärmt sich das Wasser bis zu 27°C auf.
Impfungen/Gesundheit:
Generell sollten alle Standardimpfungen, wie Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B abgedeckt sein. Je nach Reisegebiet und Reiseart können zusätzliche Impfungen in Erwägung gezogen werden. Welche Impfungen letztendlich notwendig und sinnvoll sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko des jeweiligen Reiseziels. Es empfiehlt sich daher rechtzeitig vor Reisebeginn einen auf Reisemedizin spezialisierten Arzt aufzusuchen, und sich von diesem beraten zu lassen.Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Bei Aufenthalt im Mosambique wird eine Malariaprophylaxe daher dringend empfohlen. Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. Kenia) wird bei Einreise in Südafrika und Mozambique eine gültige Gelbfieberimpfung gefordert.
Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.
Denken Sie bei Ihrer Reise an die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke, sowie an den Abschluss einer guten Reisekranken- und Reiserückholversicherung. Diese können Sie hier direkt abschließen.
Währung/Devisen:
Das offizielle Zahlungsmittel ist der Metical. 1 Metical entsprechen 100 Centavos. Meticals dürfen weder ein- noch ausgeführt werden. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist dagegen unbeschränkt erlaubt. 1 Euro = 38 MZN (Stand: Juli 2011)Es wird empfohlen, bereits am Flughafen Johannesburg in Südafrikanische Rand zu tauschen. Bei Ankunft in Inhambane können diese dann problemlos in Metical gewechselt werden. In den meisten Lodges und größeren Orten kann inzwischen in Euro, US-Dollar und mit gängigen Kreditkarten gezahlt werden. Teilweise wird bei Kreditkartenzahlung ein Aufschlag (ca. 5%) erhoben. Geldautomaten sind überall in größeren Städten vorhanden.
Sprache:
Insgesamt werden über 40 Sprachen im Land gesprochen. Die einheimischen Landessprachen zählen zur Sprachgruppe der Bantusprachen. Amtssprache ist Portugiesisch. In den touristischen Gegenden wir auch Englisch gesprochen.Religion:
Naturreligionen (47%), 18% muslimische und 35% christliche Minderheiten.Zeit
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied.Essen und Trinken:
Typische Spezialitäten des Landes sind Piri-Piri-Huhn (Huhn mit Chilli), Gerichte aus Fisch, Meeresfrüchten und Schalentieren wie z.B. Garnelen, Matapa (Erdnusssoße mit Maniokblättern) mit Reis bzw. Wusa (dickem Maisbrei). Ein landestypisches Getränk ist der Rooibostee.Trinkgeld:
In Hotels wird Trinkgeld nicht gern gesehen. Ansonsten sind 10 % der zu zahlenden Summe üblich.
Filmen/Fotografieren:
Öffentliche Gebäude und Anlagen, uniformierte Personen, Militäranlagen und Militärfahrzeuge dürfen grundsätzlich nicht fotografiert werden. Im Zweifelsfall sollte vorher um Erlaubnis gebeten werden. Bringen Sie ausreichend Film- und Fotomaterial von zu Hause mit. Diese sind in Mozambique teuer und es ist schwer, die gewünschte ASA-Zahl zu bekommen. Bitte fotografieren Sie die einheimische Bevölkerung nur mit deren Einwilligung.Elektrizität:
Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Adapter (dreipolig) bekommen Sie in der Regel in allen Hotels, Gästehäusern, Country Lodges und B&B's.Allgemeine Hinweise:
Bitte verteilen Sie keine Geschenke; weder T-Shirts, Kugelschreiber noch Bonbons an Kinder!. Sie erziehen damit zur Bettelei und all den damit verbundenen, negativen Konsequenzen. Es gibt eine große Anzahl von Dienstleistungen, die Sie sich leisten und angemessen entlohnen können. Wie überall auf der Welt sollten Geschenke als echter Ausdruck von Freundschaft, Wertschätzung oder Dank gegeben werden. Für ein weitergehendes Engagement gibt es eine Anzahl von Projekten, die die Lebenssituation der Menschen verbessern (z.B. SOS-Kinderdörfer).Mozambique ist im allgemeinen ein sicheres Land. Sie sollten das Schicksal jedoch nicht herausfordern. Behalten Sie Ihr Eigentum im Auge. Gehen Sie nachts nicht zu Fuß durch die Städte - nehmen Sie ein Taxi. Tragen Sie Kameras oder große Bargeldsummen nicht bei sich; hüten Sie sich vor Taschendieben. Verwenden Sie zur Aufbewahrung Ihrer Wertsachen Hotelsafes und lassen Sie sich eine Quittung geben. Lassen Sie wertvollen Schmuck zu Hause.
Überlandfahrten bei Dunkelheit sind gefährlich und sollten möglichst unterlassen werden. Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht neben den Straßen noch ein Minenrisiko.







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