WIRODIVE Tauchreisen und Tauchsafaris
Tauchplätze in Nordsulawesi - Indonesien
Der Bunaken-Nationalpark
Das Tauchgebiet um Bunaken, Manado Tua, Siladen, Nain & Mantehage ist ein Unterwasser-Nationalpark von mehr als 85.000 Hektar. Bei dem überwiegenden Teil der Tauchplätze handelt es sich um Steilwände mit einem artenreichen Bewuchs. Ein Paradies sowohl für Makro- als auch für WeitwinkelFotografie. Begegnungen mit Riffhaien, Schildkröten, Adlerrochen sind immer möglich und gelegentlich werden Dugongs, Delphine und Minkwale gesichtet.
Lembeh Strait
Lembeh ist eine kleine Insel vor der Küste von Nord-Sulawesi, die durch eine Wasserstrasse vom Bezirk Minahasa getrennt ist. Die Wasserstrasse heißt Lembeh Strait (Auf dem Meer heißen die Wasserstrassen nicht 'Street' sondern 'Strait'). So unglaublich es klingt, das eigentliche Tauchgebiet mit seiner einzigartigen Makrowelt liegt nicht an den Ufern rund um die Insel Lembeh, sondern ausschließlich in dieser Wasserstrasse. Wo Schiffe fahren, die hier schon mal Dinge über Bord gehen lassen, die eigentlich nichts im Meer zu suchen haben. Wo Anrainer ihre Abwässer einleiten, es in der Nähe von Anlegestellen und Bootshäfen unter Wasser aussieht wie bei Hempels unterm Tisch. Und da soll man tauchen und auch noch gute Makroaufnahmen machen können? Vielleicht sogar die Besten der Welt? Man kann!!
Etwa 300 verschiedene Nacktschneckenarten soll es hier geben, Genaues weiß niemand. Eine am Rande der Lembeh-Straße angesiedelte biologische Station findet nach Insiderinformationen fast täglich eine neue Tierart. Und das scheint glaubhaft, wenn man die Artenvielfalt betrachtet, die man selbst als Laie im Vorbeitauchen entdeckt. Vieles, was wir gesehen und fotografiert hatten, fanden wir in keinem Unterwasserführer, egal wie gut und ausführlich er auch seltsame und wenig bekannte Lebewesen des Meeres beschrieb.
Bitte lesen Sie auch den Artikel über die Lembeh Strait auf SPIEGEL ONLINE vom 27.07.2009: »Paradies der Mini-Monster.
Bangka-Archipel
Wenn man die Lembeh Strait nach Norden verlässt, kommt man in ein traumhaftes Tauchgebiet. Sandstrände wechseln mit Felsen, Weichkorallen mit Steinplatten, Fischschwärme mit solitären Giftfischen. Bangka hat von allem etwas. Korallenblöcke, Steilwände, und eine geheimnisvolle Mauer im Meer, von der keiner weiß, ob sie nicht in grauer Vorzeit von Menschenhand geschaffen wurde.
Pohpooh
...ist ein Tauchgebiet, das auch im Inselstaat Indonesien zu den Pretiosen gehört. Dabei ist es ganz anders. Keine Riffwände, keine üppigen Korallenfelder, keine Gorgonien, keine Steilabfälle, keine Canyons. Nur Seegras! Aber ein besonderes. Durchsetzt mit Giftfischen, Seeschlangen, Nacktschnecken, Muscheln und eigenartigen Fischen. Grün wie das Gras, in den sie leben und deshalb genauso schwierig zu fotografieren.Wer in Pohpooh tauchen möchte, sollte mindestens zwei, als Fotograf oder Videograf sogar 4 Tage einplanen. Genügend Zeit muss sein, damit man die im Seegras verborgenen Motive aufspüren kann. Und die sind es wert, dass man sich näher mit ihnen beschäftigt. Rhinopias (besondere und seltene Art von Skorpionsfisch) in gelb und rot, Nacktschnecken mit Partnergarnelen, eigenartig gefärbte und strukturierte Anemonen, Seenadeln, Seepferdchen in gelb und grün, Teufelsfische, Estuariensteinfische, Blattfische, Rotfeuerfische, Barrakudaschwärme, und nie zuvor gesehene Seeschlangen. Gefährliche Zeitgenossen, die das Frontglas des UW-Gehäuse attackierten.
In Pohpooh findet man nur sehr vereinzelte Korallenblöcke, die dann allerdings mit viel Leben versehen sind. Beispielsweise drei unterschiedliche Muränenarten in einem Loch oder Krötenfische paarweise. Pohpooh ist anders als die umliegenden Tauchgebiete. Aber gerade deswegen ist der Besuch fast ein Muss. Man sollte das einmal gesehen haben.













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