WIRODIVE Tauchreisen und Tauchsafaris
Galapagos - Reisebericht
Tauchsafari Darwin Buddy
Inge Kleiber & Ade Illner www.stollis-divebase.eu, 26.11. - 03.12.2011
Vor unserer Tauchkreuzfahrt verbringen wir einige Tage auf dieser Insel und machen viele Ausflüge ins Hochland und an die verschiedenen wunderschönen weißen Strände. Außer den vielen Seelöwen faszinieren uns die Leguane, Pelikane, Kormorane und die Blaufußtölpel, die man überall beobachten kann, es wimmelt von großen roten Krabben auf den Klippen und dann gibt es natürlich noch die großen Schildkröten, nach denen die Galápas Inseln benannt sind. Einen heißen Tag verbringen wir am Meer auf der Nachbarinsel Santa Cruz.
Und dann kommt der langersehnte Samstag, an dem unsere Tauchkreuzfahrt beginnt: das Traumschiff ist nachts im Hafen angekommen und fällt sofort auf - es ist riesig und super modern. Die 12 Crewmitglieder sind hoch motiviert, sehr freundlich und zuvorkommend. Außer Inge und mir kommen nur noch weitere 6 Taucher an Bord (4 Schweizer, 1 Franzose und eine Amerikanerin). Wir verstehen uns alle auf Anhieb prächtig und haben Platz ohne Ende, weil die "Buddy Darwin" gerade mal zur Hälfte belegt ist - alles hier ist Luxus pur!
Inge und ich bekommen sie "Queen Suite" mit einem King Size Bett, in dem wir locker noch 2 Mann auf-nehmen könnten;-)) Vermutlich haben wir als erste gebucht - nämlich schon auf der "Boot" im Januar bei WIRODIVE TAUCHREISEN (besonderes Dankeschön an Robert und Bettina für diese erstklassige Empfehlung und die reibungslose und perfekte Abwicklung)!
Jede Mahlzeit vom Frühstück bis zum Dinner ist ein kulinarischer Hochgenuss, mittags und abends werden je 4 Gänge serviert und alles ist vom Feinsten - auch die Weine und alle anderen Getränke.
Diese Tauchgänge werden der absolute Höhepunkt der Reise und meines Taucherlebens!!! Wie an Bord der "Buddy Darwin" ist auch unter Wasser alles Non Plus Ultra!!! Es beginnt mit einem Checkdive im flachen Wasser, der sich trotz der erfahrenen Teilnehmer als sehr hilfreich heraus stellen wird: Ruly, der Guide empfiehlt allen mehr Blei, als wir geplant haben - und er soll Recht behalten... alle haben Schwierigkeiten, sich in der geringen Tiefe zu halten und spätestens, als die Aluflaschen auf Reserve sind, beneiden wir die Seelöwen, die sich so elegant unter Wasser bewegen und mit uns spielen wollen - wir hingegen müssen gegen den Auftrieb ankämpfen...
Ruly ist zufrieden mit uns und nun geht es über Nacht weiter zu der weit entfernten Insel Wolf. Ab jetzt ist kurz nach 6 Uhr morgens Briefing - um 7 Uhr geht es ins Wasser oder soll ich sagen in die "Fischsuppe" mit Hammerhaien, Galápagoshaien, Seelöwen, Muränen, Schildkröten... aber hier ist das Wasser warm mit 24 Grad C (gestern waren es nur 18 Grad). Die maximale Tauchzeit ist immer 50 min - max. Tiefe 30 m. Das genügt auch; bei den oft wechselnden und wirklich sehr starken Strömungen brauchen wir viel Luft!
Nach Frühstück und Pause auf dem Sonnendeck kommen wir an der Insel Darwin an, wo wir insgesamt 5 TG machen werden: bei jedem sehen wir Walhaie ganz nahe, Schulen von Hammerhaien, manchmal gibt es Wände von Thunfischschwärmen, dass ich fast Inge nicht mehr sehe, obwohl wir nahe zusammen sind... sie fürchtete vorher das geballte "hai life", aber jetzt schaut sie fasziniert wie alle nach den "Großen". Nach 50 min. steigen wir ins Dinghi und nun begleiten uns Pilotwale bis zum Schiff - wir sind begeistert.
Irgendwie denkt man jeden Tag, es gibt keine Steigerung mehr... Irrtum!!! Wir sind an der Insel Isabella und haben 2 Tauchgänge mit 8 riesigen Mondfischen, die immer um uns rum kreisen! Seelöwen, Hornhaie und Seepferde (bislang kannte ich nur Seepferdchen...), eine gelb orange Gorgonienlandschaft, Garnelen und Nacktschnecken en masse - und die Papageien-, Koffer-, Trompeten- und sonstigen tropischen Rifffische und "normalen" Fischschwärme gehen angesichts der "hai lights" oft "unter".
Zum Abschied sehen wir 7 Adlerrochen im Formationsflug und tauchen an einer wunderschön bewachsenen Steilwand nach 50 min. und unserem 17. Tauchgang hier auf Galápagos wieder auf.
Wie die 5 voran gegangenen Nächte schlafe ich wieder unter freiem Himmel: auf dem Sonnendeck gibt es breite Holzliegen mit dicken Polstern, den Schlafsack habe ich sowieso dabei wegen der Vulkantrekkingtour und trotz unserer wunderschönen Kabine mit 150 Grad Rundumblick (auf welchem Schiff gibt es so was?) schaue ich lieber in den funkelnden Sternenhimmel so weit entfernt vom Kontinent und träume von den unvergesslichen Tauchgängen und Tagen an Bord und bin sehr glücklich, dass ich das erleben durfte!!
Saludos de Ade und Inge.





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