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Freie Plätze:
(Stand 06.09.2010) |
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06.08. - 14.08.2011 |
10 |
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22.08. - 30.08.2011 |
10
(max. 12 Gäste je Termin)
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» Informationen über die Azoren
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In Taucherkreisen gelten die neun smaragdgrünen Vulkaninseln der Azoren immer noch als Geheimtipp. Dabei gibt es kaum einen aussichtsreicheren Platz, um
Pottwal und Co. vor die Maske zu bekommen als diesen Archipel im Atlantik.
Seit einigen Jahren beobachtet das Team von
Pico Sport auch immer wieder große Ansammlungen von
Blau- und Makohaien in den Monaten Juli und August. Gerade bei den der Insel
Pico vorgelagerten Bänken werden diese Tiere gesehen.
Dr. Erich Ritter, Haiforscher und Gründer der
Sharkschool™, kommt auf die Azoren, um mit WIRODIVE Tauchreisen und Pico Sport die Blau- und Makohaie der Azoren zu erforschen.
Frank Wirth und sein Team stellen zu 3 Terminen ein Boot und ihr Wissen zur Verfügung, um dieses Abenteuer möglich zu machen. Nur 12 Gäste werden pro Termin dabei sein können.
Blauhai mit Schnorchler, © Patrick Janda-Tomas Koutoc, Pico, August 2010
Reiseablauf (kann je nach Wetter- und Windbedingungen abgeändert werden)
Tag 1
Ankunft auf Pico und Transfer zu den Unterkünften in Madalena. Am Nachmittag Einweisung in das Programm.
Tag 2
Ausfahrt in der Frühe zu den vorgelagerten Bänken wo Haie angelockt werden. 1 Tauchgang im Blauwasser. Mittags geht es zurück zur Basis. Am Nachmitag Tauchgang vor Pico.
Tag 3
Am Morgen Sharkschool™ Hai-Ausfahrt. Am Nachmittag Tauchgang um Pico.
Tag 4
Am Morgen Sharkschool™ Hai-Ausfahrt. Am Abend Nachtttauchgang.
Tag 5
Tagestour zum spektakulären Tauchplatz
Princess Alice um mit
Mantas abzutauchen
Rund um eine einsame Bergspitze mitten im Atlantik explodiert das maritime Leben. Die "Princess Alice Bank", rund 80 Kilometer von den Azoren-Inseln Faial und Pico entfernt, ist wie eine Oase in der Wasserwüste.
Die Anfahrt ist beschwerlich, und die Schaukelpartie geht an niemandem spurlos vorüber. Trotz GPS dauert es seine Zeit, bis der Anker endgültig auf dem höchsten Punkt des Schelfs fällt. "Hier schwimmt alles vorbei, was überhaupt im Atlantik lebt", schürt Guide Raoul die aufkeimende Neugierde. "Das ist der offene Ozean und kein Streichelzoo. Möglich ist alles, aber vielleicht seht Ihr auch gar nichts."
Umschwärmter Gipfel
Wie ein Adlerhorst wirkt die Spitze der Seebank bei 37 Metern. Abstiege an der Princess Alice Bank sind anspruchsvoll: Schnell können Strömungen aufkommen, und allzu weite Ausflüge, gar außer Sichtweite des Bootes, verbietet schon der gesunde Menschenverstand. Und das Bauchgefühl.
Trotzdem überläßt Pico Sport die Sicherheit ihrer Kunden nicht dem Zufall. Neben dem Ankerseil ragen vier beschwerte Taue zum Festhalten hinab in die Tiefe. Schon nach wenigen Minuten im Schwindel erregenden Nichts der Hochsee fährt der Atlantik einige seiner prominentesten Bewohner auf. Ein Rudel Bernsteinmakrelen macht den Anfang, und kurz darauf schälen sich die Konturen der ersten Mobulas aus dem diffusen Blau. Alle paar Minuten tauchen einige Tiere in verschiedenen Tiefen auf. Ob es dieselben sind oder ständig neue eintreffen, die den Seeberg als Fixpunkt auf der Durchreise passieren?
Die Antwort zur Frage kennen noch nicht mal die Wissenschafter des meeresbiologischen Instituts in Horta.
Was sich jenseits der 40-Meter-Grenze abspielen mag, beflügelt die Fantasie. Einige Makrelen umschwärmen stets die Spitze des Schelfs, ebenso wie kapitale Zackenbarsche und der eine oder andere Stachelrochen.
Herdentrieb
Nur in seltenen Fällen bleiben an der Princess Alice Bank Begegnungen mit den Teufelsrochen aus. An guten Tagen im Hochsommer werden Fotografen von gut und gerne fünfzig Rochen in den Wahnsinn getrieben. Vom tropischen Manta (Manta birostris), der gelegentlich auch über der Seebank kreuzt, unterscheidet sich der Sichelflossen-Mobula (Mobula tarapaxana) beispielsweise durch eine geringere Spannweite von rund drei Metern sowie sein unterständiges Maul.
Als das Unterwasserballett vorüber ist, übernimmt ein großer Schwarm ausgewachsener Barrakudas die Regie. Jenseits des Bootes ziehen mehrere hundert Bonitos in respektvoller Entfernung vorbei. Im Hintergrund gesellen sich Großaugen-Tunfische dazu, und erneut schwimmen ein paar Mobulas in die Manege ein.
"Mitten im Ozean, weit weg von allem, wirkt es hier wie eine Explosion von Fischleben", bringt es später Biologin Astrid Lefringhaus auf den Punkt. "Dieser Tauchplatz kann es an schierer Biomasse mit Galapagos oder Cocos aufnehmen."
zuklappen
Tag 6
Am Morgen Sharkschool™ Hai-Ausfahrt. Am Nachmittag Walbobachtungsausfahrt.
Tag 7
2 Tauchgänge um Pico
Tag 8
Schnorchelausflug zu den Delphinen rund um Pico
Tag 9
Abreise ab Horta oder Verlängerungsprogramm
Ihre Reiseleitung
Frank Wirth
Frank wurde in Deutschland geboren und arbeitet schon seit 25 Jahren in der Natur. Viele Male bereiste er die Welt und arbeitete als Wildlife-Fotograf und organisiert verschiedene Reisen in der ganzen Welt. Er ist einer der welterfahrensten Reiseführer für Wale- und Delphinreisen. Er arbeitet für das Whale Watching Center auf der Insel Pico seit 1994. 1996 entwickelte er ein neues Whale Watching Projekt in Patagonien. Dort arbeitet er mit Südlichen Glattwalen und Orcawalen. Er organisierte schon viele Fernseh- und Filmproduktionen, sowie Fototouren in der ganzen Welt.
Dr. Erich Ritter
Dr. Erich Ritter ist der führende Hai-Kommunikations- und Interaktionsforscher. ANGSTZINATION und ADORE-SANE sind zwei Worte die der Pionier der Hai-Mensch-Forschung ins Leben gerufen hat und die heutzutage bei der Erforschung der Räuber unserer Meere in aller Munde sind. Sein Hai-Mensch-Interaktionskonzept ADORE-SANE gilt als Maßstab für Begegnungsinterpretationen. In seinen Workshops räumt Dr. Ritter mit alten Vorurteilen auf und offeriert nicht nur Interaktionsanleitungen zu obigen Begegnungsfragen, sondern gibt z.B. auch detailliert Auskunft darüber, warum Menschenblut keine Haie anlockt, eine Verwechslung von Surfern und Seehunden nicht stattfindet oder welche Motivationen wirklich Auslöser für die seltenen Haiunfälle sind und was für Situationen dafür vorliegen müssen.
Preise und Leistungen
Eine Übersicht über alle Leistungen und Preise sowie den genauen Reiseverlauf finden Sie in unserer
Ausschreibung zu dieser Reise.
Bitte beachten:
- Alle Preise vorbehaltlich Änderungen von Seiten der Anbieter bzw. Behörden vor Ort und Währungsschwankungen Dollar - Euro. Preise gültig bei Angebotserstellung im Februar 2010.
- Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Es gelten unsere AGB's.
Makohai, © Dr. Erich Ritter, Pico, Juli 2010